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Die alten Dörfer sind wenig monumental aber reich an Geschichte, Legende, Tradition und Folklore. Ciaramiti, das kleinste, ist vielleicht das
eindruckvollste.
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Santa Domenica wird nach dem Namen der Heiligen genannt, die in der Zeit von Kaiser Dioclezian hier den Märtyrertod
erlitt. Sie wurde hier geboren.
Im Jahre1977 wurde in Bagneriaviertel eine Nekropolis aus dem XVI Jhdt v.
Chr. ausgegraben.
Hier wurden Gräber und Grabbeigaben wiedergefunden.
Es wurde so möglich, das Grab wiederaufzubauen.
Es bestand aus einer runden Zelle mit Kuppel. Zu ihr führte ein schmaler Gang, der von einem vorgelagerten Brunnen
ausging.
Entlang der Wände gab es Nischen, in denen die Toten in Hockerstellung begraben
wurden.
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Die Funde befinden sich im Archäologischen Museum von Reggio.
Nur wenige hundert Meter entfernt im Conte Viertel befindet sich eine byzantinische Nekropolis mit Gräbern, die in den kalkhaltigen Felsen geschlagen
wurden.
Weiter in Richtung Süden erreicht man S.Nicolò, Brivadi und Orsigliadi mit seinem viereckigen Platz und der Steinstrasse mit der antiken
Pflasterung.
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In all diesen
Dörfern, die aus einer Anzahl Häuser um den Kirchturm herum bestehen, ist es noch heute
möglich, die Portale der herrschaftlichen Häuser, die aussenliegenden
Treppen, ihre Balkone und Laubengänge mit ihren Geländern aus Schmiedeeisen zu
bewundern.
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Auf dem höchstgelegenen Teil, auf einer Ebene, liegt Ricadi, das der ganzen Gemeinde den Namen gegeben
hat, sowie Lampazzone und Barbalaconi mit einer Reihe einfacher Wohnungen, die aus
Breste, einer Mischung aus Lehm und Spreu, gebaut wurden. Sie erzählen von der früheren Ärmlichtkeit und
Einfachkeit. |
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Die Dörfer und ihre Namen gehen auf die byzantinisch-griechische Epoche
zurück.
Ihre Bildung entwickelt sich im Laufe der Jahrhunderte. Anfänglich wohnten in diesem Gebiet wenige
Leute, in der römischen Zeit wohnten die Menschen in villae und in der byzantinischen Epoche waren sie in den Choria
versammelt, welche die heutigen Dörfer sind
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In Barbalaconi wurde in den 30er Jahren, ein Schatz von Geldstücken der Bretti gefunden. Die Bretti waren die alten Einwohner von Kalabrien. Der Schatz befindet sich im Archäologischen Museum von Reggio Calabria. |